Kreuzberg in Schock: Linksextremistischer Anschlag auf Bürgerbüro der CDU

An der Fassade des Bürgerbüros des CDU-Abgeordneten Kurt Wansner ist es zu einer politisch motivierten Sachbeschädigung gekommen. Die hinzugerufene Polizei fand den Schriftzug „R 94 lebt“. Mit der bekanntermaßen unmöglich zu entfernenden Kreide hingeschmiert. Der Terror hat nun also auch Berlin erreicht.

Kreideanschlag
Nachstellung der brutalen Anschläge. Typische Linksextreme.

Kreuzberg in Aufruhr. Der linke Terror hat zugeschlagen. Der CDU-Abgeordnete Kurt Wansner ist sich sicher: Es ist eine „politisch motivierte Sachbeschädigung.“ Unzumutbar, skandalös. Dass dies eine politisch motiverte Tat sei, sei auf den ersten Blick erkennbar. Es ist viel deutlicher als so eine Grauzone, wie beispielsweise das Anzünden eines Asylbewerberheimes. „Diese Schmierereien werden uns jedoch nicht davon abhalten, nach rechtsstaatlichen Grundsätzen dafür zu sorgen, dass Polizeibeamte auch in der Rigaer Straße wieder ungefährdet ihren Dienst versehen können.„, so Wansner auf der Facebookseite der CDU Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Schmierereien sind selbstverständlich ein herzloser Racheakt für die Hausdurchsuchungen in der Rigaerstraße 94 letzte Woche. Dort haben 500 Beamte „die Lage geklärt und sich umgeschaut“ (Thomas Neuendorf, Pressesprecher der Berliner Polizei). Um die dort lebenden Terroristen im Auge zu behalten, wurden Wohnungstüren beschädigt, „fast alle Wohnungen aufgebrochen und Gegenstände entwendet.“ Die Anwohner wurden „beleidigt, bedroht und geschlagen“, so Martin Henselmann, der Rechtsbeistand einiger Bewohner der Rigaer Straße. Dies sei auch „ohne Durchsuchungsbefehl möglich gewesen“, so Neuendorf. Schließlich wurden die Beamten mit „einer starken Lichtquelle“ angestrahlt. Unmenschlich.

Haben diese Linksextremisten denn kein Gewissen? Offensichtlich nicht, sonst wären sie nicht so herzlos gewesen und hätten zu Kreideterrorismus gegriffen. Die CDU erwartet Solidaritätsbekundungen aus Paris und Syrien. Mark Zuckerberg denkt auch über eine Profilbildeinfärbung nach. Der Hashtag #jesuisfriedrichshainkreuzberg macht schon auf Twitter die Runde.

Wansner gibt der Grünen Jugend die Schuld: „Wer Kriminelle verharmlosend „engagierte Menschen“ nennt, stellt sich abseits der Demokratie. Die Berliner Grünen müssen ihren politischen Nachwuchs schnellstens wieder resozialisieren.“ Eine Resozialisierung wäre vermutlich die einzige Lösung, um noch einen Funken Rechtsstaatlichkeit nach Berlin zu holen.

Die Anwohner sind in Schock. Die Spurensicherung konnte die Tatwaffe nicht sicher stellen. Die CDU stellt Strafantrag gegen die Terroristen, da nach § 303 Sachbeschädigung bestraft wird, wenn jemand „unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.“ Nicht nur vorübergehend. Das ist die entscheidende Stelle. Denn die Kreide wird vielleicht vom nächsten Regen abgewaschen werden. Die Narben in unseren Herzen werden aber bleiben.

Niemand braucht sich also zu wundern, wie Linskextremismus zu insgesamt 7600 Straftaten laut Verfassungsschutz kommt. Berliner Politiker fordern inzwischen eine dauerhafte Polizeipräsenz der linken Szene. Die Beamten brauchen sich ja nicht um so unwichtige Dinge kümmern wie 924 Straftaten gegen Asylbewerberheime oder die 10500 rechtsextremen Straftaten oder die 450 gesuchten Rechtsextremen.

In stillem Gedenken an die Opfer hofft man auf ein baldiges Ende diesen Terrors.


– Text: Ernst G. Meint

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