Experte warnt: CSU-Mitgliedschaft kann zu dauerhafter Behinderung führen

CSU-Politik gefährde Minderheiten und sozial Schwache, sagt Bundespolitikminister Atheistian Schmidt. Er warnt davor, ganz ohne Empathie und wissenschaftliche Erkenntnisse zu regieren. Ein Experte aus München stimmt Schmidt zu – und warnt vor bleibenden Schäden in der Gesellschaft.

Bayrische EnteBald 150.000 Menschen sind Mitglied in der CSU und machen Politik ausschließlich populistischen Ursprungs. Jetzt warnt Bundespolitikminister Atheistian Schmidt am Mittwoch vor Gesundheitsschäden durch CSU-Politik bei Minderheiten und sozial Schwachen.

Schmidt sagte der „Blöd“: „CSU-Politik kann zu gefährlicher Mangelberücksichtigung führen – vor allem bei Minderheiten. Bei ihnen kann das schwere sozialpolitische Mangelerscheiungen verursachen, bis hin zu erheblichen Diskriminierungen und Armut. Für Pendler aus dem Ausland und Frauen ist CSU-Politik auf keinen Fall geeignet.“
  

CSU weist Kritik zurück

 

Professor Kotzklo von der Ludwig-Maximilians-Universität München bestätigt der „Blöd“ Schmidts These zur Gefahr durch die CSU-Politik. Kotzklo sagte „Blöd“: „Die Herdprämie oder die Ausländermaut kann die gesellschaftliche Entwicklung schwer schädigen. CSU-Politik kann bei Flüchtlingen zu schweren asylheimischen Schäden führen, bis hin zu einer dauerhaften Pegidasierung.“

Die Christlich Soziale Union (CSU) wehrt sich gegen die Kritik. CSU-Chef Seehofer sagte der „Blöd“: „Eine ausgewogene und vielfältige christliche-konservative Politik ist für alle Lebensphasen geeignet und versorgt die Wirtschaft mit allen nötigen Gesetzen und die Regierungsparteien mit annähernd allen Parteispenden. Über die Koalition mit den Sozialromantikern von der SPD ist die ausreichende Versorgung mit Gutmenschentum gewährleistet.“

 

Schmidt fordert Politik als Schulfach

 

Politikminister Schmidt lehnt als Konsequenz möglicher Gesellschaftsgefahren von skurillen Forderungen wie der Forderung, dass Ausländer zu Hause deutsch reden solllen, welche zu sog. „AfD“ führen kann, einseitige politische Bildung ab und fordert eine bessere Aufklärung in der Schule, sowie verbesserte Medienkompetenz. Auch eine Impfpflicht gegen Populismus ist im Gespräch, wogegen jedoch jeden Montag Denkimmune heftig protestieren.

Schmidt sagte der „Blöd“: „Ich bin absoluter Gegner von Meinungsverboten und Besserwisserei. Jeder soll wählen, was ihn glücklich macht und er für richtig hält. Wichtig ist, dass man kritisch bleibt und sich ausreichend informiert! Ich fordere deshalb ein Schulfach Politik und Lobbyismus: Auch das kleine Einmaleins der Parteispenden gehört ins Klassenzimmer. Denn nur wer weiß, wie schwer es ist, Gesetze zum Schutz von Verbrauchern, Umwelt und Minderheiten gegen starke Lobbygruppen durchzubringen, weiß sie auch zu schätzen.“


– Text: Ernst G. Meint

0.00 avg. rating (0% score) - 0 votes
One Comment