Halbnackt im Eiswasser – Greenpeace geht an Weihnachten baden

Augsburg – Bei strahlendem Sonnenschein sind Greenpeace Aktivisten am morgen des 24. Dezembers für eine konsequentere Klimaschutzpolitik baden gegangen. Im Augsburger Kuhsee entrollen sie ein Banner mit der Aufschrift „Stop global warming!“

 

Weihnachtsbaden 2Diese Forderung nach mehr Klimaschutz ist an Weihnachten, dem Fest der Nächstenliebe, von besonderer Bedeutung: Bereits heute sind über 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil ihre Heimat durch den Klimawandel keine ausreichenden Lebensbedingungen mehr bietet.
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, welche sich die Menschheit derzeit stellen muss. Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde noch stärker zum Treibhaus. Die Prognose der führenden Klimaexperten: Wenn die Menschheit ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senkt, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Der Klimawandel trifft dabei die Länder besonders hart, die am wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen haben: die Entwicklungsländer. Greenpeace fordert die Industrieländer darum auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen. Das bedeutet: ein geändertes Flüchtlingsrecht, geeignete Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Ländern und konsequenteren Klimaschutz. Große, dringend notwendige Weihnachtswünsche. Leider endete die UN-Klimakonferenz in Peru ohne den erhofften Durchbruch. Bei der Klimakonferenz 2015 in Paris muss mehr passieren. Dafür gehen die Aktivisten auch an Heilig Abend baden.

 

Mitmachen?

 

Am 12.Januar um 18:30 findet im Grandhotel Cosmopolis das nächste Neuentreffen statt.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die info@augsburg.greenpeace.de


– Text & Fotos: Greenpeace Augsburg

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