Die groteske Weltanschauung: Mulder? Ich bin´s…

Jens Grotartig hat einige Dinge klar zu stellen. In seiner neuen Kolumne “Die groteske Weltanschauung” schreibt er über alle Undinge, die man so in Deutschland und in den sozialen Medien findet und erteilt ihnen eine gehörige Abfuhr. Diesmal beschäftigt er sich mit einer besonderen Form der Kreativität: Dem Ausdenken einer Verschwörungstheorie. Eloquent gibt er eine Anleitung für den geistig verwirrten Self-made-Nostradamus.

 

Grotesk III

 

Sie stehen nicht in dem Mittelpunkt, der Ihnen nach persönlicher Ansicht eigentlich gebührt?

Ihre Familienlinie weist mehrere Fälle von Geisteskrankheit auf, Sie wurden aber von akuter Vernunft im Endstadium befallen und haben nun Angst um den mühsam etablierten Ruf Ihres Stammbaums?
Sie tun sich schwer damit, bei gesellschaftlichen Ereignissen Gesprächsthemen zu finden, für die sich andere zumindest kurzfristig interessieren?

Sollten Sie auch nur eine dieser Fragen mit einem Ja beantworten, dann habe ich DIE Geschenkidee für Sie. Denn Grote Entertainment und die Interessenvertretung der Psychiatrie-Patienten des Klinikums Herne Süd präsentieren stolz in einer Gemeinschaftsproduktion den Bastelbogen für eine Verschwörungstheorie Ihrer Wahl. Keine langweilig vor sich hin plätschernden Small-Talk-Gespräche mehr, nie wieder akuter Gästeschwund nach 1 ½ Stunden Feierzeit wegen Ereignislosigkeit, garantierter Verlust der kompletten Seriösität im Freundes- und Bekanntenkreis! Gönnen Sie sich diesen grandiosen Spaß, dank der Ausführlichkeit des folgenden Leitfadens gibt es praktisch keine spezielle Zielgruppe für dieses einmalige Angebot, selbst geistig völlig gesunde Menschen können bei Interesse nun endlich in die faszinierende Welt des Wahnsinns eintauchen! Werden Sie zum Partylöwen, machen Sie sich lächerlich bei Groß und Klein, ernten Sie Spott und Stirnrunzler quer durch alle Altersschichten! Es ist so einfach, Sie werden sich schon bald fragen, warum Sie nicht schon viel eher verrückt geworden sind. Also stellen Sie jetzt das Denken ein und kommen Sie mit mir auf das Karrussell der Bekloppten, die Fahrt kostet nur Gehirnzellen und diese Dinger braucht man ja sowieso kaum in einer menschlichen Gesellschaft.

 

Punkt 1 – Das Datum

 

Viele Anfänger im Bereich der Verschwörungstheorien gehen aufgrund ihrer Unerfahrenheit davon aus, dass bei der Konstruktion solcher Überlegungen ein Ereignis im absoluten Mittelpunkt stehen muss. Das ist jedoch zu kurz gedacht, sicher ist ein dramatischer Vorfall nicht ganz unwichtig, immerhin muss man ja konkret vor irgendetwas warnen, allerdings sollte sich der Hobby-Verschwörer erstmal Gedanken über ein griffiges Datum machen. Denn mit diesem steht und fällt die ganze Gruseltheorie, schnell hat der Prophetenazubi einen Tag gewählt, der medial kaum besetzt ist und erntet dementsprechendes Desinteresse bei seinen potentiellen Überzeugungsopfern. Damit es gar nicht so weit kommt, muss man lediglich 2 einfache Faustregeln beachten. Die gewählte Demnächst-Katastrophe sollte erstens unbedingt während einer bereits fest gebuchten Riesenveranstaltung stattfinden. Diese Entscheidung macht einfach die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass sich tatsächlich irgendetwas ereignet. Dabei darf man ruhig klotzen statt kleckern, je größer das Gesellschaftsevent ist, desto besser. Man sollte sich also gar nicht erst mit örtlichen Schützenfesten oder anderen Terminen aufhalten, die höchstens nur ein lokales Interesse hervorrufen, geeigneter sind da definitiv Massensportveranstaltungen, Konzerttermine von Musikübergrößen oder gerne auch ein Papstbesuch. Letzteres ist besonders empfehlenswert, da man hinweistechnisch direkt mit biblischen Maßstäben arbeiten kann, was die ganze Verschwörungstheorie gleich viel epochaler macht.

Mit der zweiten Regel verrate ich Ihnen einen absoluten Profi-Tipp, mit dessen Berücksichtigung Sie gleich Ihre totale Kompetenz im Mahnerbusiness unter Beweis stellen können: Wählen Sie ein Datum aus, das aus einer beliebigen Amtsdurchwahl Ihres Landes hervorgeht. Die Mutter aller Verschwörungstheorien bezieht hauptsächlich ihren legendären Ruf daraus, dass der Tag des Angriffs auf das World Trade Center 9/11 identisch ist mit der amerikanischen Notfallnummer. In Deutschland würde sich also z. B. der 1. Oktober hervorragend für eine Konspirationsunterstellung eignen, da die Kombination 110 auch den heißen Draht zu unseren Freunden und Helfern darstellt. Der Beruf dieser Leute ist zudem oft dramatisch besetzt, deshalb wird diese Rufnummer auch entsprechend in Filmen, Büchern und Musiktexten hervorgehoben. Für eine Verschwörungstheorie ist es praktisch nicht in Gold aufzuwiegen, wenn z. B. bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ plötzlich an einer Wand der Hinweis „Im absoluten Notfall bitte Ruhe bewahren und an 110 denken“ auftaucht. Der Hinweis auf den 1.10. und die Frage, ob das denn noch Zufall sein kann, ist dann nur noch Formsache für den routinierten Verschwörer.

Bevor man allerdings diese Selbstläufer triumphierend seiner Zielgruppe präsentieren kann, kommt eine ziemliche Fleißarbeit auf den Neuzeit-Nostradamus zu, denn zuerst heißt es „Medienträger sichten – Medienträger sichten – Medienträger sichten“. Dieser gigantische Berg an Material hat aber auch eine sehr gute Seite, die sich der Theorienzusammenknüppler immer motivierend vor Augen halten kann. Es ist praktisch garantiert, dass auf Trilliarden Tonnen Zelluloid irgendwo Filmszenen existieren, in denen eine Uhr die gewünschte Zahlenkombination anzeigt, ebenso ist es auch unmöglich, dass es keinen einzigen Liedtext gibt, in dem der Ort oder auch der Zeitpunkt der gewählten Katastrophe nicht besungen wird. Hier gilt also definitiv der Grundsatz „Wer suchet, der findet“, je intensiver diese Suche betrieben wird, desto zufriedenstellender wird die Beute ausfallen. Sollte man übrigens trotzdem nicht genug Material zusammenbekommen, was ich mir nicht vorstellen, aber gerne vollständigkeitshalber kurz theoretisch voraussetzen kann, dann bleibt noch immer der Weg der freien Interpretation. Den kann man dadurch beschreiten, indem man Hinweise wählt, die z. B. in einem Film von der Größe her kaum zu entziffern sind, denen man dann aber die gewünschte Anzeige einfach unterstellen kann, oder man bietet von vorneherein kein Bildmaterial an und behauptet lediglich in seinem Verschwörungstext die Existenz der Gruselspur. Wenn man das überzeugend vorträgt, prüft das selten jemand nach. Da kann man durchaus den Umstand zu seinem Vorteil ausnutzen, dass man von den meisten Menschen als Verschwörungstheoretiker wegen seinen kruden Überlegungen sowieso nicht ernst genommen wird, da hat man also nichts zu verlieren.

 

Punkt 2 – Das Ereignis

 

Haben wir uns für ein spektakuläres Datum entschieden, können wir dann auch schon zur Taufe unseres Katastrophennachwuchses übergehen, sprich wir können die Frucht unseres Hirns konkret benennen. Dabei sollte man als erstes kurz das aktuelle Tagesgeschehen Revue passieren lassen. Welche Katastrophen sind zur Zeit angesagt? Was ist en vogue auf dem Laufsteg der Schauerlichkeiten? Womit beschäftigt sich Volkes Seele intensiv? Das ist sehr wichtig für die Wahl seiner Waffen, ist z. B. irgendwo in letzter Zeit ein Atomkraftwerk hochgeflogen, ist es nicht ungeschickt, seine Theorie entsprechend abzustimmen, da so etwas dann für Leichtgläubige mehr Sinn macht und so vor allem eine entsprechende Grundangst leichter bedient werden kann, da die dazugehörende Paniktür im Gemüt bereits sperrangelweit offen steht.

Ist es dagegen momentan eher still auf dem Jahrmarkt der Horrorattraktionen, sollte man allzu große Detailliebe eher vermeiden, da setzt man sich nur unnötig mit in die Nesseln. Ein angekündigter Atomschlag macht nur Sinn, wenn die Empfindsamkeit der Masse dahingehend bereits durch die jüngste Vergangenheit online steht, ist das nicht der Fall, sollte man sich lieber auf den Allgemeinplatz einer schwammigen Ankündigung eines unkonkreten Anschlags zurückziehen.

Die Wahl des Ortes unserer angemahnten Terrorseifenblase sollte auch genauestens überlegt sein. Hier kann der Rechercheexperte übrigens auch durchaus eine „Masse statt Klasse“-Philosophie in Betracht ziehen. Denn es ist natürlich schon sehr schade, wenn man z. B. in einem Film auf die Herstellerangabe „Made in Japan“ stößt, womöglich noch in WeltuntergangGroßaufnahme, aber dieses Land gar nicht in das mühsam aufgebauschte Logikkonzept passt, da man seine Katastrophe wegen anderer klaren Verschlüsselungen im gleichen Machwerk bereits nach Tunesien verlegt hat. Das ist glücklicherweise kein Grund, nicht auf die deutliche Japan-Spur hinzuweisen, Verschwörungshinweis bleibt Verschwörungshinweis. Wenn er gruseltechnisch akzeptabel ist, haken die wenigsten Interessierten pingelig nach, sondern lassen meist dankbar ihrer Gänsehaut amoklauftechnisch freie Bahn. Man kann also durchaus so eine Art Bonusmaterial anbieten, im Endeffekt zählt sowieso nur die Quantität der Beweise. Denn 4 deutliche Verstrickungen zum gleichen Thema kommen natürlich sehr viel kümmerlicher daher als 104 mehr oder weniger nachvollziehbare Hinweise zu 89 unterschiedlichen Theorien.

Sehr wichtig ist es auch, dass man im Hinterkopf behält, dass ein zu genauer Zoomfaktor bei der Angabe des Terrororts nur störend sein kann. Konzentriert man sich bei der Medienrecherche tatsächlich auf einen bestimmten Straßennamen, kann das wegen der mageren Ausbeute schnell zu Frust führen, viel befriedigender ist es, nicht nach der XY-Allee 245 zu suchen, sondern nach Orts- oder sogar Ländernamen. In Filmen und Büchern kommt z. B. der Begriff „Japan“ viel öfter vor als „Fukushima“ oder sogar die Hausanschrift des aktuell geplatzten Kernkraftwerks. Dem Glaubenswilligen ist das aber sowieso völlig egal, der hört Japan und ruckzuck verbinden sich seine Hirnsynapsen zum gewünschten großen Bild, da dieses Land entweder von der Aktualität entsprechend besetzt ist oder weil unsere mühsam aufgetragene Saat im Vortext bereits dieses Land als Heimat unserer Wahl-Katastrophe etabliert hat. Allerdings sollte man diese groben Bestimmungen nicht übertreiben, die Angabe, dass die USS Enterprise durch das Universum fliegt, wird niemand spontan mit Japan verbinden, somit wäre dieser Hinweis für eine Fukushima-Gedenk-Verschwörung ungeeignet. In diesem Fall sollte man eher auf den neuen asiatischen Brückenoffizier hinweisen, dessen dritter Vorname auch noch mit „Fu“ anfängt und auf „a“ endet, das läuft dann sogar direkt unter „unheimlich-ultimativer Endbeweis“.

Sehr praktisch ist es auch, einen Liedtext auszugraben, in dessen Verlauf der Ort unserer Katastrophe besungen wird. Perfekt wird es, wenn gleichzeitig auch noch ein anderer Platz beträllert wird, in dessen ruhig sehr großzügig bemessenen Umfeld schon mal irgendetwas passiert ist, das mehr oder weniger als bekannte Katastrophe durchgeht. Den Gänsehautfaktor kann man noch steigern, in dem man im Fall von Videomaterial den Text im Bild mitlaufen lässt. Der muss nicht unbedingt Sinn ergeben, wichtig ist nur, dass das Lied steinalt ist und mehrmals der gewünschte Ortsname erwähnt wird. Streuen Sie dabei ruhig absolut unmotiviert Wörter durch Großschreibung oder Farbmarkierungen heraus. Die können völlig frei gewählt werden, müssen nicht unbedingt etwas mit der konstruierten Katastrophe zu tun haben, sollten aber dramaturgisch schon etwas her machen. Es ist also zu vermeiden, „und“, „Hallo“ oder „Freundin“ hervorzuheben, besser kommt da „Gewehr“, „Amoklauf“ oder andere martialisch besetzte Wortkreationen.

 

Punkt 3 – Die Hintermänner

 

Obwohl von mir erst an dritter Stelle erwähnt, ist dieser Punkt auf keinen Fall zu vernachlässigen. Schon so manche schöne Verschwörungstheorie musste ihre Segel streichen, da ihrem Erfinder im Schlussspurt die Ideen ausgegangen sind. Man kann noch so kreativ einen Biowaffenanschlag auf ein Café in Malta am 6.6.2066 konstruieren und liebevoll einen Detail-Monsunregen auf sein Werk plätschern lassen, dieser Theorie ist trotzdem das Scheitern praktisch garantiert, wenn man seinen Nachbarn Horst Paschulke als Hintermann angibt. So etwas funktioniert nur, wenn man seinen Gartenzaun mit einer Berühmtheit teilt, und diese Popularität sollte im Zweifelsfall nicht schon am nächsten Straßenzug enden. Außerdem muss darauf geachtet werden, wie der oder die Prominente/r im Volksmund besetzt ist. Es wird eine echte Herausforderung, Mutter Theresa posthum die Verantwortung für den 2. Weltkrieg unter die Kutte zu schieben, für so einen Unterstellungsversuch wählt man besser Dieter B., Wolfgang S. oder eine andere Berühmtheit, wichtig ist dabei, dass diese Person arschlochtechnisch in der Gesellschaft besetzt und anerkannt ist.

So eine Vorgehensweise birgt aber immer ein Restrisiko, da die meisten Prominenten keinen Spaß verstehen, wenn man ihnen z. B. versucht, die Erfindung des AIDS-Virus in die Schuhe zu schieben, deshalb sollte der verantwortungsbewusste Verschwörungstheoretiker im Zweifelsfall lieber auf Regierungen zurückgreifen. Auch hierbei ist wieder „Think big“ Hintermännerangesagt. Die Unterstellung der Beteiligung einer Regierung, dessen Bananenrepublik die Zuhörerschaft erst mühsam im Atlas suchen muss und womöglich noch nicht mal findet, ist nur halb so erfolgsversprechend wie der Hinweis auf einen Komplott der amerikanischen Obercowboys oder der russischen Wodkadespoten. Allerdings sollte die Unterstellung schon logisch begründbar sein, niemand glaubt zum Beispiel an eine Beteiligung der amerikanischen Regierung bei der Vernichtung von McDonalds, denn sicher ist der Amerikaner an sich im Bild der Welt nicht unbedingt intellektuell besetzt, aber einen Feldzug gegen ihr ekeliges Grundnahrungsmittel hält der Großteil der Verschwörungszielgruppe wahrscheinlich dann doch instinktiv für zu absurd.

 

Punkt 4 – Der Notausgang

 

Womit wir auch schon beim letzten Punkt angekommen sind. Hier geht es nochmal um ein immens wichtiges Thema, nämlich unsere Glaubwürdigkeit. Denn natürlich kann man noch so engagiert und sorgfältig planen, tüfteln und unterstellen, ein Scheitern inklusive Ad-absurdum-Führung unserer ganzen schönen Lügenwelt steht immer im Raum. Glücklicherweise kann dieser finale Alptraum jedes Fox-Mulder-Kandidaten bereits im Vorfeld abgemildert werden. Das kann man erstens dadurch erreichen, indem man direkt Sicherungen in seine Theorie einbaut. Das können Hinweise auf eine ominöse Rettungsoption sein, beliebt sind da Angaben, dass die Katastrophe verhindert werden kann, wenn eine bestimmte Menge an Leuten von der aufgedeckten Theorie erfährt. Bleibt der Nuklearkrater dann am Tage X aus, reicht der Verweis auf das Erreichen dieser Personenangabe, um sich am großen Aufatmen zu beteiligen, danach kann man direkt zufrieden die nächste Theorie vorbereiten. Wenn es gut läuft, wird man vielleicht sogar für seine Recherche noch abgefeiert, da man in mutiger Eigenregie den Untergang des Planeten heroisch verhindert hat.

Außerdem sollte man immer einen anderen Sündenbock in der Hintertasche haben. Das kann eine Person sein, auch eine Internetadresse wäre keine Fehlbesetzung, wichtig ist dabei nur, dass die Wahl auf jemanden fällt, der nicht real existiert, bereits tot ist oder durch andere Umstände garantiert keine Gegendarstellung in den Umlauf bringen kann. Ist das gegeben, können wir uns selber als hereingefallenes Opfer darstellen, mit etwas rhetorischen Geschick können es Verschwörungsprofis sogar so drehen, dass man selber diese Theorie als hanebüchen aufgedeckt hat, was unserem nächsten Versuch dann sogar einen Glaubwürdigkeitsbonus verschafft.

So, liebe Interessierte, ich hoffe, ich konnte Ihnen diese neue Trendsportart etwas näher bringen und vielleicht sogar den einen oder anderen Fan neu rekrutieren. Denn ich selber kann ein gewisses Interesse natürlich auch nicht verleugnen, dafür sind die meisten dieser Karawanen der Unlogik einfach zu amüsant. Also schicken Sie ruhig die Tage mal Ihre Version los, wer weiß, vielleicht ist es gerade diese, die ich dann demnächst in der Luft zerreiße. Das würde mich wirklich sehr freuen.

 

– Text: Jens Grotartig, Titel: Alina Brost

 

Weitere Glossen aus der Kolumne „Die groteske Weltanschauung“:

Gehirnflucht auf Germanisch

Das Land, wo Milch, Honig und Hartz4 fliessen

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen: Gebt der Meute, was sie nicht braucht

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Dem bückenden Volke

Donkey Kong

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