Für eine Welt ohne Krieg: Der Ostermarsch in Augsburg

 

Am Karsamtag wurde die Augsburger Innenstadt zum Treffpunkt für lauffreudige Pazifisten, Kriegsgegner und Friedensstifter. Denn am Vormittag fand der jährliche Ostermarsch der Augsburger Friedensinitiative statt. Beteiligt waren unter anderem Parteien wie die DKP, die MLPD, Die Grünen und Die Linke, doch auch Organisationen, Vereinigungen und Initiativen, wie Greenpeace,  Pax Christi und die Initiative friedliche Uni Augsburg und die SDAJ.

Ostermarsch 2

 

Fahnen schwingend und von Trommeln begleitet zogen die Demonstranten durch die Innenstadt, um der Forderung nach nachhaltiger Friedensstiftung und konsequenter Abrüstung Gehör zu verschaffen. Den Slogan „Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt“ skandierend, machten sie ihren Unmut gegenüber den derzeitigen Rüstungsexporten deutlich. Denn Deutschland zählt derzeit zu den größten Waffenexporteueren und schreckt selbst davor nicht zurück, Diktaturen und Krisenherde mit Waffen zu versorgen.

 

Die Bestrebungen unserer Regierung, die Entwicklung tödlicher Technologien voranzutreiben, deuten dabei keine Abnahme und erst recht kein Ende dieser Exporte an. Aus diesem Grund bestehen die Hauptforderungen der Augsburger Friedensinitiative darin, Rüstungsexporte endgültig zu beenden und  die Entwicklung ethisch fragwürdiger Technologien aus sämtlichen Lehrveranstaltungen zu verbannen. Denn Forschungsvorhaben universitärer Einrichtungen sollen vor allem zivilen Zwecken dienen. Nicht zuletzt wird deshalb nach der Verankerung einer Zivilklausel in die Grundordnung der Universität Augsburg verlangt.

 

– Text: Vanessa Magri, Fotos: Thomas Laschyk

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